Eine Brandmauer allein löst kein Vertrauensproblem. Wer Populismus schwächen will, muss die Ursachen angehen: wirtschaftliche Unsicherheit, Stagnation, Bürokratie und einen Staat, der zu oft nicht liefert.
Eine jüdische Bäckerei schließt in Berlin, auch wegen antisemitischer Übergriffe. Das darf uns nicht kaltlassen. Jüdisches Leben muss sichtbar, sicher und selbstverständlich sein. Antisemitismus darf niemals zum Geschäftsrisiko werden.
Die Liberalen waren schon immer die Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen. Nach einemturbulenten Parteitag sind sie es mehr denn je – mit großen Chancen.
Kinder schützen ja, aber Social Media unter dem Deckmantel des „Jugendschutzes“ zu beschränken, ist keine liberale Antwort, denn Freiheit lernt man nicht durch Aussperren.
Umfragen sind unbestechlich. Vorausgesetzt, sie sind methodisch sauber gemacht. Beim seriösen Institut für Demoskopie Allensbach ist dies verlässlich der Fall.
Kaum ein Wirtschaftshistoriker hat Zweifel daran, dass in den frühen siebziger Jahren, zwischen 1973 und 1976, eine Art Revolution der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stattfand.
Die Bundesregierung hat einen ersten Entwurf zum Haushalt der kommenden Jahre vorgelegt. Vieles bleibt dabei unklar, nur eines nicht: Der Weg führt in die Verschuldung.
Antisemitismus in Deutschland zeigt sich heute vielschichtig: Er kommt nicht nur von rechts, sondern auch aus Milieus, die sich selbst als moralisch überlegen verstehen.
Westerwelle würde sich im Grabe umdrehen: Nicht, weil die Meinungsfreiheit abgeschafft wäre, sondern weil ausgerechnet Liberale beginnen, Freiheit wie ein Verwaltungsrisiko zu behandeln.
Das Mullah-Regime darf keine Zukunft haben. Die Zeit des Appeasements muss vorbei sein. Reza Pahlavi verdient – als glaubwürdiger Garant des Übergangs – die Unterstützung des Westens.
Wenn ausgerechnet die Selbsternannten Toleranten an abweichenden Meinungen scheitern, wird klar: Wahre Liberalität zeigt sich nicht im Konsens, sondern im Umgang mit Dissens.
Viktor Orbán, ein erklärter Feind des Liberalismus, ist nach 16 Jahren an der Macht abgewählt worden. Die Ungarn haben gesagt: Es reicht. Sie haben Recht.
Kaum ein Begriff prägt die wirtschaftspolitische Debatte derzeit so stark wie der "Übergewinn", doch hinter der eingängigen Rhetorik verbirgt sich ein politisch aufgeladenes Konzept, das mehr Emotion als ökonomische Klarheit liefert.
Wenn politische Versprechen ihren Wert verlieren, gerät nicht nur ein Haushalt aus dem Gleichgewicht – sondern das Fundament des Vertrauens zwischen Staat und Bürger.
Liberale Politik gewinnt ihre Relevanz nicht durch Anpassung und Inszenierung, sondern durch klare Prinzipien, mutige Positionen und den Anspruch, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv zu gestalten.
Wenn Demokratien beginnen, abweichende Meinungen zu fürchten und moralische Gewissheit über offenen Diskurs zu stellen, gerät nicht die Freiheit in Gefahr für die Demokratie – sondern die Demokratie selbst für die Freiheit.
Berlin kann Freiheit, Vielfalt und Offenheit nur bewahren, wenn Sicherheit, konsequente Rechtsstaatlichkeit und eine klare, gerechte Migrationspolitik gemeinsam gedacht und entschlossen umgesetzt werden.
Nach widersprüchlichen Aussagen zum Krisenmanagement beim Berliner Stromausfall fordert die FDP Konsequenzen: Für sie hat Kai Wegner mit Führungsversagen und Täuschung der Öffentlichkeit das Vertrauen als Regierender Bürgermeister verspielt.
Der Mut der Menschen im Iran im Kampf für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmung verpflichtet auch uns in Deutschland zu klarer Solidarität und zu entschlossenem politischen Handeln.
Mit fast 100 gespendeten Kaffeepaketen beteiligten sich die FDP Hackescher Markt und die FDP Gendarmenmarkt an der „Kaffeewette gegen die Kälte“ und setzten damit Anfang 2026 ein praktisches Zeichen der Solidarität mit der Berliner Kältehilfe.
Ist die viel zitierte „schweigende Mehrheit“ für Poller und Kiezblocks in Berlin wirklich real – oder wird sie politisch konstruiert, während viele Anwohner, Gewerbetreibende und Pendler im Alltag ganz andere Erfahrungen machen?
Wenn der Staat zunehmend als Lösung für jedes Problem gesehen wird, droht die Eigenverantwortung zu schwinden – mit Risiken für Freiheit, Innovation und die Stabilität unserer Gesellschaft.