Wahlprogramm 2026: Call for Papers - Unfertig war gestern, Berlin kann mehr - Berlin Spaces Challenge
Berlin wirkt wie eine Weltstadt voller Potenzial, ohne dass es real genutzt wird. Ungebrauchte Uferflächen, Hafenareale und Straßenräume bleiben blockiert, während Städte wie Amsterdam oder Bangkok ihre Flussfronten aktiv nutzen. Schon beim Bau eines einfachen Stegs an einem Gewässer türmen sich Hürden auf. Statt sichtbarer Fortschritte erleben Berlinerinnen und Berliner Bürokratie im Stillstand. Staubtrockene Debatten ersetzen praktische Lösungen. Das demotiviert, frustriert und raubt Berlin internationale Strahlkraft.
Lösungsvorschlag:
Wir Freie Demokraten fordern, dass Berlin seine Chancen endlich nutzt. Temporäre Nutzung muss Vorrang vor endlosen Debatten haben. Unbebaute Ufer, Parkinseln oder öffentliche Flächen sollen sofort geöffnet werden für Wassertaxis, Pop-up-Parks oder urbane Freizeitorte, unkompliziert und reversibel. Genehmigungen müssen vereinfacht werden, sodass eine temporäre Nutzung innerhalb weniger Tage rechtlich möglich ist, ohne langwierige Sondergenehmigungen. Bürgerprojekte sollen aktiv gefördert werden, damit Start-ups, Initiativen oder Nachbarschaften Flächen bespielen können, etwa mit kleinteiligen Mobilitätsangeboten, Kitas am Wasser oder Kulturprojekten. Ergänzend schlagen wir Innovationswettbewerbe wie eine „Berlin Spaces Challenge“ vor, bei der die Stadt Flächen für kreative Ideen vergibt, die schnell realisierbar, erlebnisorientiert und zugänglich für alle sind. Innerhalb eines Jahres müssen sichtbare Erfolge entstehen. Statt Stillstand braucht Berlin Mut, Tempo und die Bereitschaft, Freiheit und Kreativität im Stadtraum sichtbar zu machen.