Wahlprogramm 2026: Call for Papers - Sicherheit in Freibädern: Freiheit schützen durch klare Regeln und Präsenz
Berliner Freibäder stehen seit Jahren im Fokus von Straftaten und Polizeieinsätzen. 2024 wurden bereits über 140 Delikte registriert, von Körperverletzungen über Taschendiebstähle bis hin zu sexuellen Übergriffen. Die Zahl der Polizeieinsätze stieg ebenfalls deutlich. Für viele Familien, Jugendliche und Seniorinnen sind Freibäder zentrale Orte des Zusammenlebens – wenn sie durch Gewalt und Respektlosigkeit geprägt sind, verlieren sie ihre Funktion als sichere Räume der Freizeitgestaltung. Bisherige Maßnahmen wirken punktuell und symbolisch, schaffen aber wenig Vertrauen. Viele Berlinerinnen und Berliner empfinden, dass der Staat nicht konsequent für Ordnung sorgt. Die Folge: Frust, Unsicherheit und ein schwindendes Vertrauen in die Handlungsfähigkeit von Politik und Verwaltung.
Lösungsvorschlag:
Wir Freie Demokraten schlagen ein umfassendes Sicherheitskonzept für Berliner Freibäder vor, das Freiheit und Sicherheit verbindet:
- Gezielte Präsenz: Polizeieinsätze dort, wo Probleme bekannt sind, flankiert von privaten Sicherheitsdiensten.
- Klare Regeln: Einlasskontrollen ab 14 Jahren mit Ausweis- oder App-Nachweis; konsequente Hausverbote bei Gewalt oder Störungen.
- Digitale Innovation: Besucherlenkung über Online-Ampelsysteme, Hilferuf-Apps für Badegäste, digitale Versicherungs- und Ausweisdokumente.
- Schnelle Verfahren: Bei Körperverletzung oder sexuellen Übergriffen müssen Täter konsequent und zeitnah belangt werden.
- Prävention und Kommunikation: Öffentlich erklären, warum Regeln wichtig sind – nicht zur Abschreckung, sondern für Respekt, Sicherheit und ein friedliches Miteinander.
So wird verhindert, dass Freibäder zu Brennpunkten extremistischer Minderheiten oder Gewaltakteure werden. Stattdessen schaffen wir Orte, an denen Familien, Kinder und Jugendliche ihre Freizeit frei, sicher und ohne Angst verbringen können.