Wahlprogramm 2026: Call for Papers - Saubere Kieze – dauerhafte Sperrmüllsammelstellen statt Müll auf Gehwegen
Illegale Sperrmüllablagerungen auf Gehwegen, Plätzen und in Spielstraßen sind in vielen Berliner Kiezen ein Dauerproblem. Die BSR-Kieztage sind gut gemeint, aber wirken nur punktuell – die Vermüllung kehrt schnell zurück. Wer keinen Zugang zu einem Auto oder Transportmöglichkeiten hat, kann seinen Sperrmüll oft nicht ordnungsgemäß entsorgen. Das führt zu wilden Ablagerungen und höheren Reinigungskosten. Die Wahlanalyse zeigt: Bürger wünschen sich Lösungen, die spürbar und dauerhaft wirken, nicht nur kurzfristige Aktionstage.
Lösungsvorschlag:
Berlin braucht eine dauerhafte, niedrigschwellige Infrastruktur für Sperrmüllentsorgung:
- Umzäunte Sperrmüllsammelstellen im Kiez: Geschlossene, klar definierte Bereiche, die für Anwohner zugänglich sind und regelmäßig von der BSR angefahren werden.
- Standorte gezielt wählen: Un- oder mindergenutzte Flächen an der Peripherie von Wohnanlagen, auf brachliegenden Grundstücken oder öffentlichen Flächen außerhalb des Verkehrsraums.
- Kooperation organisieren: Zusammenarbeit zwischen Bezirken, BSR, Wohnungsbaugesellschaften und Quartiersinitiativen.
- Ordnung und Sicherheit: Zugangskontrolle durch einfache Mechanismen (z. B. Anwohnerkarte) und klare Regeln für die Nutzung.
- Effizienz für die Stadtreinigung: Sammelpunkte bündeln Entsorgungsbedarf, verringern illegale Ablagerungen und reduzieren den Aufwand im Straßenraum.
So können wir Berlin sauberer machen, Anwohner entlasten und die Ressourcen der Stadtreinigung gezielter einsetzen – ein sichtbarer Gewinn für Lebensqualität im Kiez.